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Mathi Schenks letzte Reise nach Polen (2002) RatingRatingRatingRatingRating

Mathi Schenks letzte Reise nach Polen
Mathi Schenk, Jahrgang 1926, lebt in den Ostkantonen Belgiens. Die ehemals deutschen Gebiete um Eupen, Malmedy und St. Vith waren erst seit 1920 voelkerrechtlicher Bestandteil des belgischen Staates. Nach dem Ueberfall Deutschlands im Mai 1940 wurden sie mit dem Deutschen Reich zwangsvereinigt. Bereits vor dem Ueberfall waren mehrere hundert pro deutsch eingestellte Maenner aus dem belgischen Militaer desertiert und nach Deutschland gegangen. Sie kehrten als Besatzer zurueck. Wer sich jetzt nicht freiwillig zur Wehrmacht meldete, wurde als Zwangssoldat fuer Deutschland in den Krieg geschickt.

Mathi Schenk war 18 Jahre alt, als er am 1. August 1944 mit einem Wehrmachtszug die polnische Hauptstadt erreichte, in der am selben Tag der Warschauer Aufstand ausgebrochen war. Er wurde der beruechtigten SS-Brigade Dirlewanger zugeteilt und musste in den 63 Tagen erbitterter Kaempfe, die mehr als 200.000 Polen das Leben kosteten, unvorstellbare Greueltaten an der Warschauer Bevoelkerung miterleben.
 
Im Januar 1945 startete die Rote Armee eine Offensive. Mathi Schenk und seine Gruppe versuchten bei eisiger Kaelte zu ent­kommen, waren aber schnell von russischen Panzern umzingelt. Er hatte mit dem Leben abgeschlossen, als polnische Bauern ihn im Straßengraben fanden und ihn trotz seiner deutschen Uniform in ihrem Dorf Ochodza vor den Russen versteckten. Im Juni 1946 planten die polnischen Behoerden eine Untersuchung. Mathi Schenk floh nach Warschau, meldete sich in einer internationalen Vertretung und landete schliesslich in einem Bruesseler Gefaengnis. Er wusste nicht, was seit Kriegsende in der Welt geschehen war.
 
Die Gebiete um Eupen, Malmedy und St. Vith gehoerten wieder zu Belgien. Im Land haette eine tiefgreifende Saeuberung begonnen, wobei die Behoerden Zwangssoldaten oft mit denen gleichsetzten, die sich freiwillig den deutschen Besatzern angeschlossen hatten. Die Ermittlungen gegen Mathi Schenk dauerten bis September 1946. Dann wurde er aus der Haft entlassen.
 
Von seinen Erlebnissen in Polen erzaehlte er in der Zeit des Kalten Krieges nur seiner Frau. Er wollte die Menschen in Ochodza nicht in Gefahr bringen. Als dann Anfang der achtziger Jahre die politischen Unruhen in Polen begannen, von Hunger und Not der Bevoelkerung die Rede war, hielt ihn nichts mehr zurueck. Mathi Schenk gruendete eine Organisation, die viele Jahre half, die Not der Menschen in Polen zu lindern.
 
Im Sommer 2001 unternahm der 75jaehrige Mathi Schenk seine letzte Reise nach Polen. Ein Kamerateam begleitete ihn.

Kamera                          :           Wilfried Kaute, Dietrich Schubert
 
Ton                                :           Andreas Fragel
 
Schnitt                           :           Dietrich Schubert, Ingrid Terheggen
 
Mischung                       :           Meik Kornfuehrer
 
Postproduktion             :           Thomas Nowara
 
Produktion                    :           Katharina Schubert
Laufzeit: 79 min.
Sprache: Deutsch
Genre: Inland, Ausland, III. Reich, Dokumentationen
Land: Polen
Produzent: Dietrich Schubert - Filmproduktion
 

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