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Das weite Land - Die Eroberung Sibiriens Teil 3 (1996) RatingRatingRatingRatingRating

Das weite Land - Die Eroberung Sibiriens Teil 3
Ende des 16. Jahrhunderts zog eine kleine Kosakentruppe unter dem legendaeren Ataman Jermak ueber den Ural Richtung Osten. Damit begann eine der bedeutendsten und spannendsten Eroberungen der Geschichte. Waehrend im Westen der amerikanische Kontinent entdeckt wurde, zogen im Osten russische Kosaken, Haendler und Bauern ueber 10.000 Kilometer bis zum Pazifik und besiedelten das Land.
 
Die Eroberung Sibiriens ist eine spannende Abenteuergeschichte - eine Geschichte von Abenteurern und Geschaeftsleuten, Jaegern und Banditen, Expeditionen und Voelkern; von politischer Verbannung und Gulag; von gigantischen Wirtschaftsunternehmungen, von Reichtum und Not.
 
Doch Amerika hatte seine Filmfabrik Hollywood, die wahre, aber auch viele falsche Geschichten ueber das Land, seine Menschen und seine Eroberung erzaehlte. Sibirien blieb das kalte Land im Osten, das Abenteuer seiner Eroberung blieb unbekannt.
 
Die vorliegende Dokumentarserie DAS WEITE LAND erzaehlt in 3 Folgen die Geschichte Sibiriens. In einer spannenden Montage von Realaufnahmen, bisher unbekannten Archivfilmen, Fotos und Interviews entwickelt der Autor Heiko Petermann eine bunte Folge von Geschichten ueber Sibirien und seine Menschen zu einer unterhaltenden und informativen Abenteuerreportage.
 
 
Folge 3  DIE EROBERUNG SIBIRIENS
SIBIRIENS WEG IN DIE ZUKUNFT
 
Die Geschichte Sibiriens ist seit den 30er Jahren gepraegt von den Gefangenenlagern des Gulag. Doch nicht nur die Unschuldigen wie Iwan Jakowlew oder der Schauspieler Askarow muessen in den Arbeitslagern schuften, auch die Maechtigen holt Stalins Terrorwelle ein.
 
Die Geschichte des Eduard Berzin, des Herrschers ueber die Lager im Fernen Osten, Stalins Feigheit und der Tod von Berzin sind ein unbekanntes Paradestueck der Politik jener Zeit. Zugleich rollen die Kampagnen zur Kollektivierung und Zwangsumsiedlung gleichermassen ueber russische Bauern und sibirische Voelker. Neue Expeditionen bringen Kenntnisse ueber den Reichtum Sibiriens an Bodenschaetzen. Doch noch kann man sie nicht nutzen, fehlt dem weiten Land die Infrastruktur und die Bevoelkerung. Doch zugleich faellt wieder der begehrliche Blick Japans auf den sibirischen Fernen Osten. Mehrmals kommt es an der Grenze mit China zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit chinesischen und japanischen Truppen und haelt der Moskauer Fuehrung deutlich die Notwendigkeit einer Entwicklung Sibiriens vor.
 
In der Folge werden Eisenbahnen gebaut und Industrien angesiedelt. Mit Erfolg, denn 1939 schlaegt Marschall Schukow in einem ueberraschenden und vernichtenden Feldzug mit sibirischen Divisionen einen Ueberfall der Japaner zurueck. In einem Geheimabkommen garantiert Japan die sibirischen Grenzen, die Divisionen marschieren an die Westfront gegen Deutschland. Dem kurzen Aufschwung durch die Verlagerungen der Industrie waehrend des 2. Weltkriegs folgen die schwierigen Aufbaujahre, die Entwicklung Sibiriens verliert wieder massiv an Schwung. Erst der Bau des Wasserkraftwerks Bratsk bringt wieder Menschen nach Sibirien. Bereits 1932 geplant, steht Bratsk als Symbol fuer den kommunistischen Aufbau und Lenins These ‘Sowjetmacht + Elektrifizierung = Kommunismus’. Die Energie der gigantischen sibirischen Stroeme wird in den 50er und 60er Jahren in zahlreichen Staudaemmen gebaendigt und fuer den Aufbau neuer Industrien genutzt. Nach Stalins Tod stagniert die Entwicklung Sibiriens. Trotz einer Kampagne zur Neulandgewinnung unter Chrustschow hat die Landwirtschaft Schwierigkeiten, die Bevoelkerung zu versorgen. Die oekologischen Folgen der Kampagne sind verheerend und beenden schliesslich Chrustschows politische Karriere.
 
Doch auch seine Nachfolger betrachten Sibirien einzig vom Standpunkt einer billigen Kolonie. Jakutiens Diamanten, die reichen Erdoel- und Erdgasvorkommen werden ruecksichtslos ausgebeutet, das Geld bleibt in Moskau. Nach wiederholten Zwischenfaellen an der Grenze mit China entschliesst sich Moskau zum Bau der Baikal-Amur-Magistrale, der BAM. Sie wird das letzte grosse Investitionsprogramm des bankrotten Systems. Als 1984 der erste Zug faehrt, wird deutlich, dass die angestrebten Ziele nicht erreicht werden. Das alte Bevoelkerungsproblem Sibiriens ist immer noch nicht geloest, im Gegenteil, es verschaerft sich durch zunehmende Abwanderung. Doch Sibirien ist nicht mehr der Vorhof Moskaus, in dem man sich bedienen kann. Erstmalig protestieren die Sibirier 1987 gegen die Umweltverschmutzung am Baikalsee. Doch zugleich werden die Goldminen im Kolyma geschlossen, da Moskau das Geld fehlt, muessen die grossen Voelker Sibiriens, die Jakuten und Burjaten, in die Unabhaengigkeit entlassen werden. Sibirien steht heute am Scheideweg. Wohin es sich entwickeln wird, ist ungewiss und sicher auch nicht von der Entwicklung Russlands zu trennen. Es bleibt jedoch zu hoffen, daß die Menschen aus der langen und reichen Geschichte Sibiriens gelernt haben und ihren eigenen Weg finden werden.
 
 
TV-Serie von 3 x 58 min.Ó Detmold 1996
Produzent : SCREEN TV GMBH
Buch und Regie : Heiko Petermann
Kamera : Thomas Stokowski
Laufzeit: 58 min.
Sprache:
Genre: Ausland, Die Eroberung Sibiriens, Dokumentationen, Serien, BluRay
Land: Russische Föderation
Produzent: Screen TV - Heiko Petermann
 

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