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Deutsche in Amerika 2 - Der Preis der Freiheit (2005) RatingRatingRatingRatingRating

Deutsche in Amerika 2 - Der Preis der Freiheit
Synopsis

Das Jahr 1853, zwei Tage vor dem Osterfest in einem Dorf im Westerwald. Auf dem Dorfplatz herrscht Tumult. Betten, Schränke, Kommoden, Tiere und Karren werden versteigert. Ein ganzes Dorf will auswandern. Das Ziel ihrer Hoffnungen und Träume – Amerika.

Die Sendereihe „Deutsche in Amerika“ erzählt in vier Folgen anhand spannender Familiengeschichten von blauäugigen Siedlern und erfolgreichen Farmern, von religiösen Freidenkern und politischen Flüchtlingen, von der Dominanz der deutschen Presse und den Gründern industrieller Dynastien in der neuen Heimat.

60 Millionen Amerikaner sind deutschstämmig. Als zahlenmäßig stärkste ethnische Gruppe prägten sie über Jahrhunderte das kulturelle, wirtschaftliche und öffentliche Leben der amerikanischen Nation bis sie ihre Identität während des ersten und zweiten Weltkriegs aus Scham und Repression verleugnen. Doch ihre Leistungen bleiben bis heute Basis der amerikanischen Kultur.

Originalschauplätze, Archivelemente, Nachfahren von Einwanderern und sorgfältige historische Rekonstruktion lassen deutsch-amerikanische Geschichte in dieser Serie lebendig werden.


FOLGE 2: DER PREIS DER FREIHEIT


Man schreibt das Jahr 1862- in Amerika tobt der Bürgerkrieg. Eine Gruppe von 65 jungen Männern flieht über die texanische Prärie vor den Texas Rangern. Es sind Söhne von Deutschen Farmern, die verzweifelt versuchen Mexico zu erreichen. Unter den Gehetzten sind Julius Schlickum und sein Freund Wilhelm Klier, überzeugte Pazifisten, die nichts mehr hassen als die Sklaverei.

Nur 15 Jahre vorher waren ihre Familien aus Deutschland voller Hoffnung in Galvestone gelandet. Sie hatten ihre letzten Ersparnisse geopfert, um dem europäischen Elend zu entfliehen. Es sind Bauern, die es nicht mehr ertragen können von ihren Feudalherren gegängelt zu werden, Handwerker, denen die fortschreitende Industrialisierung keine Chance lässt in ihrem Beruf zu arbeiten, Menschen, die die engstirnige Kleinstaaterei nicht mehr ertragen wollen. Jetzt hoffen sie auf ein besseres Leben in Texas.

Es ist der ehrgeizige Plan des „Mainzer Adelsvereins“, in Texas eine deutsche Kolonie zu gründen. Die Adeligen glauben an ein wirtschaftlich interessantes Projekt, und gleichzeitig hoffen sie, so die zunehmende Zahl von „Unzufriedenen“ los zu werden. Prinz von Solms ist ihr Abgesandter in Texas. Blauäugig erwirbt er Land für das Siedlungsprojekt, 300 Meilen von der Küste entfernt. Land, das er nie gesehen hat, Land das absolut unzugänglich und Jagdgebiet der gefürchteten Kommanschen ist.

Im Jahr 1846 kommen die ersten Siedler nach strapaziöser Überfahrt in Texas an. Die zur Weiterfahrt ins Landesinnere dringend benötigten Transportwagen stehen nicht zur Verfügung. Die Siedler errichten Notunterkünfte in den Sümpfen, sind abhängig von der Versorgung mit Lebensmitteln durch den Adelsverein, erkranken zu Hunderten an Gelbfieber. In seiner Not erwirb Prinz Solms-Braunfels ein 1.300 Acres großes fruchtbares Stück Land am Guadeloupe-Fluß, auf halbem Weg zwischen der Küste und dem eigentlichen Land des Adelsvereins. Es wird die Siedlung Neu Braunfels gegründet Die Zeit drängt, denn es sind bereits weitere Schiffe aus Deutschland unterwegs. Schließlich machen sich die gezeichneten Siedler mit wenigen Ochsenkarren auf den mühevollen Weg.

Heute siedeln die Nachfahren der Überlebenden in der hügeligen Landschaftvon Austin. New-Braunfels und Frederiksburg sind immer noch Zentren Deutscher Kultur und Sprache. Bis vor kurzem erschien hier noch eine deutsche Zei-tung, und ein Freundschaftsverein hält den Kontakt in die alte Heimat. Jedes Jahr wird ein Peace-Treaty Pow Wow abgehalten, eine Feier des Friedensvertrages zwischen Deutschen und Kommanschen. Der einzige Vertrag mit Indianern der bis heute nie gebrochen wurde.




Regie Fritz Baumann
Buch Fritz Baumann, Gisela Keuerleber, Axel Engstfeld, Andreas Orth
Inszenierung Christian Twente
Kamera Hans Jakobi
Schnitt Josef van Ooyen
Recherche Gisela Keuerleber, Achim Scheunert
Laufzeit: 54 min.
Sprache: Deutsch
Genre: Ausland, Dokumentationen
Land: Vereinigte Staaten von Amerika
Produzent: Axel Engstfeld
 

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