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Der zweite Blick - USA ( Robert Flaherty ) (1997) RatingRatingRatingRatingRating

Der zweite Blick - USA ( Robert Flaherty )
Robert Flaherty - Geologe, Ingenieur, filmender Autodidakt, Denkmal des ethnographischen Films - schuf in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts einen Filmzyklus zum Thema Mensch und Natur.

Seine filmischen Entdeckungsreisen führten ihn vom Eismeer des Nordens zu den Stränden der Südsee, von den sturmgepeitschten Küsten Arans westlich von Irland, zu den Sandstürmen der "Dust Bowl" in den mittleren Westen der USA.

Im Mittelpunkt seines Interesses stand stets die Frage: Wie überlebt der Mensch in einer feindlichen Natur?

Jetzt, am Ende dieses Jahrhunderts, folgte ich den Spuren Flahertys und suchte noch einmal die Schauplätze seiner Filme auf. Wieder stand im Vordergrund das Thema Mensch und Natur.

DER ZWEITE BLICK

eine filmische Reise in drei Teilen
zu der Südseeinsel Samoa
zu den Aran Islands vor der Westküste Irlands
und durch die industriealisierte Landwirtschaft der USA

Die Episoden

Es lag jeweils ein Jahrzehnt zwischen den Filmen Flahertys, die ich für meine Trilogie ausgewählt habe. "Moana" entstand 1923-25, "Man of Aran" 1932-34 und "The Land" 1939-41. So ist auch ein großer Unterschied in der filmischen Umsetzung und der Herangehensweise zwischen den drei Filmen festzustellen.

Die dreiteilige Serie stellt nicht Flaherty als Filmemacher in den Mittelpunkt, sondern die Orte und Menschen, die ihn damals interessierten. Am Ende des Jahrhunderts reise ich noch einmal zu den Locations von Flahertys Filmen, um herauszufinden, was mich heute beeindruckt. Und wieder wird es kein vollständiger soziologischer Überblick über das Leben an diesen Orten, sondern der persönliche Blick eines Filmemachers in bestimmte Bereiche.


Es lag jeweils ein Jahrzehnt zwischen den Filmen Flahertys, die ich für meine Trilogie ausgewählt habe. "Moana" entstand 1923-25, "Man of Aran" 1932-34 und "The Land" 1939-41. So ist auch ein großer Unterschied in der filmischen Umsetzung und der Herangehensweise zwischen den drei Filmen festzustellen.

Die dreiteilige Serie stellt nicht Flaherty als Filmemacher in den Mittelpunkt, sondern die Orte und Menschen, die ihn damals interessierten. Am Ende des Jahrhunderts reise ich noch einmal zu den Locations von Flahertys Filmen, um herauszufinden, was mich heute beeindruckt. Und wieder wird es kein vollständiger soziologischer Überblick über das Leben an diesen Orten, sondern der persönliche Blick eines Filmemachers in bestimmte Bereiche.


Teil I
SAMOA - DER BAUCH DES HÄUPTLINGS

Der Film spielt in dem Dorf Safune auf der Insel Savaii. Hier hat Flaherty am Anfang des Jahrhunderts seinen Film MOANA gedreht.

Der Film beobachtet das Leben zweier samoanischer Familien. Wir treffen Lotto, den mächtigen Paramount Chief des Dorfes und Sengato, der im Dschungel lebt und für seine Familie eine neue Plantage rodet. Und wir treffen Pea. Der kleine Junge aus Flahertys Film ist heute 84 und lebt immer noch im selben Dorf. Der Film beobachtet den Alltag der tropischen Inselwelt, der sich fast nur ums Essen zu drehen scheint.


Teil II
ARAN - VON VIEHHÄNDLERN UND ANDEREN IREN

Flaherty drehte auf Inish Mor, der größten der drei Aran Inseln, seinen Film MAN OF ARAN. Heute leben dort 900 Leute und die Wirtschaft wird durch die Fischerei und den Tourismus angetrieben.

Flaherty setzte damals den dramatischen Kampf Mensch gegen Meer in Szene. Mein Film beobachtet in drei Erzählsträngen den unspektakulären Alltag der Inselbewohner. Da sind John und Marcus, die als Viehhändler tagelang um ein Rind feilschen, da ist Silvester, der mit seinem Trawler das Meer pflügt.Und da ist Rory, der das Kurragh, das traditionelle Boot der irischen Westküste, baut. Mit diesem Boot kann man die mörderischste Brandung meistern und es wurde zum Hauptdarsteller in Flahertys Film.


Teil III
USA - NOTIZEN ZUR LANDWIRTSCHAFT

Eine Reise durch die amerikanische Landwirtschaft, ein Road Movie, der in 11 Stationen Flahertys "THE LAND" folgt. Wir reisen von den Gebieten der großen Sandstürme der Dust Bowl Zeit, Oklahoma und Kansas, zu den factories in the fields nach Kalifornien. Wir besuchen gigantische Rindermaststationen in Colorado und die Genlabors der Universität Davis. Aber vor allem folgt der Film den Menschen, die die Landwirtschaft der USA am Leben erhalten: den mexikanischen Wanderarbeitern:

- da gibt es Jack, den Farmer, der sich noch gut an die Zeit der großen Sandstürme erinnert, als alle das Land verließen, bis auf seine Familie.
- da gibt es Mike, der für Soil Conservation Service arbeitet und versucht, die massive Bodenerosion zu stoppen
- da gibt es Joe Ahrens, ein Wissenschaftler aus dem Genlabor und Roger Salquist von Calgene, der mit der Flavor Savor Tomate das erste gentechnisch veränderte Lebensmittel auf den Markt brachte.
- da gibt es Arnold den Waffenhändler und Mike den Bestatter, die indirekt auch von der Landwirtschaft leben
- und da gibt es die zahllosen mexikanischen Erntearbeiter, die illegal über die Grenze kommen, in schäbigen Unterkünften leben und unter gleißender Sonne die Ernte einbringen.

Ein Film, der einen Blick auf ein unbeachtetes, ländliches Amerika wirft.



Regie Axel Engstfeld
Kamera Wolfgang Thaler
Ton Michael Loeken
Schnitt Jean-Marc Lesguillons
Laufzeit: 59 min.
Sprache: Deutsch
Genre: Ausland, Sonstige, Amerika, Dokumentationen, Kunst, Reise
Land: Vereinigte Staaten von Amerika
Produzent: Axel Engstfeld
IMDb: tt0442577
 

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