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Das Seelenlazarett (2001) RatingRatingRatingRatingRating

Das Seelenlazarett
Beobachtungen in einer Psychiatrie für Kinder

Vier Monate hat der Filmemacher Marc Wiese die Kinder- und Jugendlichen in der Psychiatrie begleitet. Sein Film zeigt ihre Hoffnung, Energie und Lebensfreude, aber auch ihren Schmerz, ihre Rückschläge und Niederlagen. Um die Wahrnehmung der Jugendlichen von sich und ihrer Umwelt einzufangen, stellte Wiese ihnen kleine Kameras zur Verfügung. Es entstanden ungewöhnlich authentische Szenen, die etwas von dem Leben und der Gefühlswelt dieser Kinder preisgeben – realistische Bilder, fernab von jedem Reality-Fernsehen. Ein Film mit subtil erzählten Geschichten, die noch lange im Kopf nachhallen.

”Ich halte dich in meiner Hand. Weinend schaue ich zu dir hinab und frage: Willst du mir wieder eine Freundin sein? Ich rede von einer Glasscherbe.”

Diese Zeilen stammen aus dem Tagebuch der 15jährigen Kati. Mit Dreizehn hat sich das Mädchen das erste Mal die Arme aufgeschnitten. Nur sechs Monate später folgte der nächste Selbstmordversuch. Wieder mit einer Glasscherbe. Beide Male wurde sie durch den Notarzt gerade noch gerettet. Jetzt ist sie seit vier Monaten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Lüneburg. Kati ist eine von rund 50 jungen Patienten.

Christina ist verzweifelt und am Ende ihrer Kräfte. Wenn sie ein anderes Zimmer betritt, schaut sie auf den Boden. Sie hat Angst davor, einen Stuhl, einen Schrank oder ein Spielzeug zu sehen. Panische Angst, neue Gegenstände zu entdecken. Denn sie leidet unter dem Zwang, ihrer Mutter alles zeigen zu müssen, was sie sieht. Weinend ruft sie, dass sie das ”Zeigegefühl” nicht aushalte. Sie weiß, dass sie ihren Zwang nicht erfüllen kann. Die Folge: eine schwere Depression. Christina ist elf Jahre alt.

Sara ist ebenfalls elf, als ihre Mutter sich umbringt. Sie lebt daraufhin mit ihren drei Schwestern beim geschiedenen Vater. Doch eines Tages kehrt der Vater nicht mehr nach Hause zurück. Er verschwindet ohne Ankündigung und lässt seine vier Kinder zurück. Sara träumt ständig von ihrer Mutter. Von ihren Erinnerungen getrieben, greift sie zu Drogen. Um einen Moment zu vergessen. Aus dem Moment wird ein Dauerzustand. Irgendwann sieht das Jugendamt nur einen Ausweg: die Aufnahme in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.


Regie Marc Wiese
Kamera Ulrich Tyroff
Ton Thomas Aufhauser
Schnitt Jean-Marc Lesguillons
Laufzeit: 43 min.
Sprache: Deutsch
Genre: Soziales, Sonstige, Dokumentationen, Kinderfilme
Land: Deutschland
Produzent: Axel Engstfeld
 

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